Communities of practice

•Januar 12, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Communities of practice are groups of people who share a concern or a passion for something they do and learn how to do it better as they interact regularly. (Etienne Wenger: http://www.ewenger.com/theory/)

Dieses Wissen, das in solchen Situationen entsteht, bzw. übertragen wird „Implizites Wissen“, ein Wissen, das man anwendet, ohne erklären zu können wie. Als Paradebeispiele werden in der Literatur häufig der Erwerb der Erstsprache oder das Fahrradfahren genannt.Etienne Wenger untersuchte Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre in empirischen Studien den Wissenserwerb, der in Organisationen (Wirtschaftsunternehmen) in solchen  Situationen wie Pausengesprächen stattfindet. Die Personen, die dort miteinander praktizieren bzw. kommunizieren bilden eine Community of Practice (CoP). In CoPs findet die Erzeugung, der Erwerb und der Austausch impliziten Wissens statt, es entsteht dort das Wissen, das ein Unternehmen braucht, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Wenger beschrieb die Merkmale von CoPs und zeigte Möglichkeiten auf, ihre Entstehung und den Erhalt zu fördern.

Merkmale:

1) Joint enterprise“: Die Mitglieder haben ein gemeinsames Vorhaben, das sie kontinuierlich weiterentwickeln und immer wieder neu verhandeln.

2) „Mutual Engagement“: Ihr „gegenseitiges /wechselseitiges Engagement“ oder „aufeinanderbezogenes Handeln“ hält sie in einer sozialen Einheit zusammen.

3) Durch dieses gemeinsame, aufeinander bezogene Handeln entwickelt die CoP ein gemeinsames Repertoire an Routinen, Artefakten, Werkzeugen… („shared repertoire“).

Es handelt sich beim Lernen in CoPs um eine situative bzw. soziale Lernform, in der Lernen ein selbst organisierter und selbststeuernder Prozess von Personengruppen ist. Solche Lernprozesse können nicht von außen bestimmt werden, man kann jedoch einen Rahmen schaffen, der für eine Entstehung und Weiterentwicklung von CoPs förderlich ist.

(Quelle: http://masters.bilbea.com/extras/Chinese_teacher_PD/images/CoP.jpg)

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Informelles Lernen

•Dezember 31, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Informelles Lernen bezeichnet Lernen in Lebens- und Erfahrungszusammenhängen außerhalb von formalen Bildungsinstitutionen. Dieses „Selbstlernen“ erfolgt nicht unbedingt bewusst und findet in bestehenden sozialen, kommunikativen, familiären oder Arbeitszusammenhängen statt. Die Diskussion hat in Deutschland erst in den 90er Jahren begonnen und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das informelle Lernen kann besonders auch durch Technologien unterstützt werden, wie der Computer und das Mobiltelefon.

Im folgenden möchte ich meine Visualisierung von informellen Lernen zeigen:

Informelles Lernen

Da ich auf Lerhamt studiere, ineteressiert mich das informelle Lernen auch im Bezug auf mein Studium und auf die Schule. In der Schule müsste man viel mehr Möglichkeiten bieten, informell zu lernen. Hier kann ich als Lehrperson Anregungen bereitstellen. Man sieht, dass das Web einen großen Bereich bietet, der informelles Lernen ermöglicht, durch Information, Kommunikation, Reflektion usw. Heutzutage sind bereits viele Mobiltelefone auch in der Lage, das Internet zu nutzen, wenn man also bewusst nach einer Problemlösung oder Informationen sucht, ist man immer flexibler in Ort und Zeit. Mein Freund hat sich vor Kurzem in den Kopf gesetzt, Gitarre spielen zu lernen. Er hat im Internet ein Online-Lernprogramm gefunden und auf dieses kann er auch unterwegs mit seinem Handy zugreifen und nach Belieben lernen.

Gruppenergebnis Lerberater

•Dezember 7, 2009 • Schreibe einen Kommentar

So, hier findet ihr nun unser Gruppenergebnis zum Thema Lernberater für Schüler. Als erstes haben wir hier nun eine Grafik, die darstellt, in welcher Form Lerninhalte den Schülern präsentiert werden, der Lehrer ist hier dafür verantwortlich, alles in einen Rahmen einzubetten. Daraus ergeben sich in der zweiten Grafik die Anforderungen an eine PLE und in der dritten Grafik haben wir versucht, den Aufgaben Tools zuzuordnen.

PLE 17.11.09

•November 23, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Im ersten Teil des Seminars wurde uns von einem Teilnehmer das Prinzip des RSS vorgestellt und wie man damit umgeht. Ich habe soeben bei Wikipedia mal nach einer Defnition geschaut:

RSS (zur Bedeutung der Abkürzung siehe Artikel) ist ein Service auf Webseiten, der, ähnlich einem Nachrichtenticker, die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. Der Client sendet also in regelmäßigen Abständen Anfragen zur Aktualisierung des RSS-Feeds an den Server.

Dieses Format soll uns helfen, Feeds, die wir gerne lesen möchten, zu abonnieren. So sind wir immer auf dem neusten Stand ohne täglich den Blog der anderen besuchen zu müssen, um dann festzustellen, dass wohlmöglich noch nichts neues eingestellt wurde. Uns wurden einige Möglichkeiten dafür vorgecshlagen:

  • Feeds in Outlook einfügen
  • Tools wie Googlereader, Bloglines, feedreader, newsgater und pageflakes

Wobei ich den online Aspekt des newsgater sehr ansprechend finde, da man die feeds nur ein mal abholen muss.

Im Anschluss bekamen wir eine neue Aufgabe für die nächsten drei Sitzungen. Wir fanden uns in Gruppen zusammen und sollten uns mit drei verschiedenen Zielgruppen auseinandersetzen: Schüler, Studenten und Wissenschaftliche. Wir sollen uns vorstellen, als Lernberater für sie tätig zu sein und eine geeignete Lernumgebung für diese Gruppen schaffen, wobei meine Gruppe sich mit der der Schüler beschäftigt. Heute ging es zunächst darum, sich zu überlegen, in welcher Form Lerninhalte während der Schulzeit zu erwarten sind und wie sich diese clustern lassen. Dazu werde ich unser Gruppenergebnis noch hochladen.

Wobei wir die Begriffe „klassische“ und „neue“ Medien durch „Hardcopy“( Zettel, Bücher etc.) und „Softcopy“( Pdf , PPt) ersetzen wollen. Um all diese Lerninhalte zu organisieren würde ich einem Schüler raten, ein Tool auszusuchen, wo er alle Materialien und Gedanken dazu sammeln kann. So hat er auch in der Schule am PC die Möglichkeit, daraufzuzugreifen. Diese Möglichkeit wäre allerdings mit sehr viel Arbeit verbunden, wenn er alle Arbeitsblätter etc. ersteinmal scannen und dann hochladen muss. Insofern setzt diese Methode eine Zusammenarbeit mit dem Lehrer und der Klasse voraus. Die Klasse könnte sich einen eigenen Raum wie Schülercommsy einrichten, wo der Lehrer alle Materialien bereitstellt. Einen konkreten Vorschlag habe ich noch nicht, aber ich hoffe, im morgigen Seminar einige mögliche Tools und Werkzeuge kennenzulernen.

Essay zum Thema „PLE“

•November 15, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Essay zum Thema PLE

PLE- Was ist das eigentlich? Ich kam am heutigen Tag in das Seminar und war neugierig auf diesen Begriff, denn ich erhoffe mir, in diesem Seminar zu lernen, wie ich mir eine geeignete Lernumgebung schaffe, was mir besonders als Studentin sehr helfen würde, aber auch außerhalb des Studiums, man hört doch nie auf zu lernen. Ich habe diesen Begriff vorher noch nie gehört und schlug ihn erst einmal bei Wikipedia nach. Es bedeutet Personal Learning Environment und wird wie folgt definiert: „Der Ausdruck Personal Learning Environment (kurz PLE) ist nicht klar definiert, kann aber als Konzept der individuellen Ausgestaltung der eigenen Lernumgebung verstanden werden. Der wichtigste Aspekt ist, dass der Lernende diese Umgebung unter seiner Kontrolle hat und seine Lern- und Arbeitsumgebung individuell gestaltet, um Wissen zu entwickeln und mit anderen zu teilen. Obwohl die rein sprachliche Übersetzung prinzipiell die gesamte persönliche Lernumgebung meint (z. B. Schreibtisch, Bücherei, Computer, Zeitung, etc.), wird unter der technischen Umsetzung einer PLE in der Forschung im Wesentlichen die individuelle Zusammenstellung von (Social-)Software oder Web-Services, die das zumeist informelle Lernen mit dem Computer unterstützen, verstanden.“

Demnach ist unter einer Personal Learning Environment eine individuell und bewusst gestaltete Lernumgebung zu verstehen, in jener der Lernende sich Wissen oder Gedanken mithilfe einer persönlichen Zusammenstellung von (Social-)Software und Web-Services aneignen, vertiefen und persönlich aber auch im Gespräch mit anderen reflektieren und austauschen kann. Eine Personal Learning Environment muss Möglichkeiten der Informationssuche, des Sammelns und Strukturierens von Wissen und Gedanken und das Bearbeiten dieser in Form von Artikeln oder Blogs bieten. Das Wissen und die Gedanken sollen analysiert und auch reflektiert werden können. Darüber hinaus soll das Wissen mit anderen auch mithilfe von Networking geteilt und weiterentwickelt werden können. Daher muss es präsentiert werden können. Es scheint also ein immer fortwährender Prozess zu sein, wobei sich nach und nach ein Wissens- und Gedankensammelspeicher entwickelt, der nie aufhört, zu wachsen. Man findet Lösungen zu Problemstellungen, unterstützt durch den Austausch mit anderen oder auch einfach nur durch das eigene Reflektieren und Vertiefen beim Schreiben. Das Nutzen einer solchen Personal Learning Environment bedarf jedoch zunächst des Aufbaus und der Gestaltung einer solchen. Hierfür benötigt man die (Social-) Software und Webservices, das bedeutet, dass der Lernende einen Computer mit Internetanschluss zur Verfügung haben muss. Aber mittlerweile ist ja so vieles Computer, Handy oder anderweitig technisch gestützt und auch so ausgebaut, dass der Lernende sich dieser Entwicklung der Gesellschaft anpassen sollte, um die vielfältigen immer weiter ausgebauten Angebote nutzen zu können und davon persönlich zu profitieren oder auch anderen Menschen helfen zu können. Außerdem bietet eine PLE anders als ein Buch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Mich reizt der Aspekt des Kommunizierens und Austauschens mit anderen am meisten, denn jeder weiß etwas, aber nicht alles, gemeinsam kann so ein großes Ganzes entstehen und der Lernende kann neue Betrachtungsweisen kennenlernen. Der Lernende muss sich zunächst selbst bewusst werden, wie er am besten lernt und die passende Social-Software und Webservices zusammenführen. So erhält man schließlich eine individuell entsprechende und gestaltete Lernumgebung, in jener man alles auf einen Blick hat und die Kontrolle darüber nicht verliert. Somit kann schnell und effektiv gemeinsam gelernt werden und nebenbei noch Kontakte geknüpft werden. Für mich persönlich bedeutet eine PLE jedoch nicht nur die technische Komponente des Lernens sondern auch den Lernort und sonstige Gegenstände und Umstände, die ein erfolgreiches Lernen ermöglichen. Diese Gestaltung ist jedoch auch individuell.

PLE Seminar 10.11.09

•November 15, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Für dieses Seminar stand nun die Vorstellung der Essays zum Thema PLE an. Diese Essays haben die Teilnehmer zu Beginn des Seminars im Oktober erstellt und wir hatten die Aufgabe, uns in 3er-Gruppen zusammen zu finden, unsere Essays gegenseitig zu lesen und nun heute einen der Essays der anderen Gruppenmitglieder vorzustellen. Beim Vorstellen konnte man bemerken, dass der Essay sich größtenteils mit den Visualisierungen deckte, wobei hier eine PLE detaillierter allgemein formuliert wurde und Anforderungen und Aspekte einer PLE erläutert wurden.

Meinen Essay findet ihr im nachfolgenden Artikel.

Es wird sicherlich sehr interessant unsere ersten Gedanken mit denen am Ende des Seminars gewonnenen zu vergleichen:).

PLE Seminar 3.11.09

•November 15, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Im heutigen Seminar fiel unser Seminarleiter aus, deshalb haben wir unsere individuellen Tools vorgestellt, wobei auffiel, dass alle Teilnhemer mit einer Ausnahme hier bei wordpress einen Blog eröffnet haben. Dies liegt vermutlich daran, dass er uns empfohlen wurde. Da ich persönlich auch sehr unerfahren mit Blogs bin, habe ich mich ebenso für diesen entschieden.

Außerdem wurde ein Video von Prof. Dr. Rolf SChulmeister zum Thema PLE in der Schweiz geschaut.

PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?

Mal abgesehen davon, dass man seinem Vortrag gut folgen kann, weil er ein sehr heiteres Kerlchen ist, fand ich sehr interessant, dass er in seine Personal Learning Environment eben nicht nur den Computer sondern auch den Lernort, die sonstige Umwelt, worunter auch seine Freunde und Kollegen sowie Lehrer fallen, und seine sogenannte „History“ zählt. Dieser Aspekt zeigt, dass sich eine PLE stets weiterentwickelt und nichts statisches ist. Den Computer gibt es erst seit ca. 30 Jahren, hatten die Menschen bis zu diesem Zeitpunkt etwa keine PLE? Ich kann seinen Punkten hier zustimmen. Er erwähnt auch eine Definition, wonach eine PLE aus Standardkomponenten besteht, jedoch durch die Zusammenstellung dieser zu einer ganz individuellen Sache wird. Ich konnte den Begriff der PLE mit diesem Vortag besser verstehen und weitere Aspekte für mich miteinbeziehen.